UNSERE METHODE

Was Choreo-Persona auszeichnet, ist die Einfachheit des Ansatzes, kombiniert mit einem tiefen Verständnis von Choreografie als umfassender Kunst. Es geht nicht nur um Bewegung, sondern darum, wie jeder Mensch seine eigene künstlerische Sprache erschaffen kann, indem er Klänge, Texte und Gesten, die Teil seines Alltags sind, integriert. Darüber hinaus unterstreicht die politische Dimension, die darin besteht, dass jeder die Rechte eines professionellen Choreographen in den entsprechenden Bereichen erhält, das Engagement für künstlerische Gleichberechtigung.

Choreo-Persona stellt die traditionelle Hierarchie des Tanzes in Frage, bei der der Choreograf normalerweise alle kreativen Entscheidungen trifft. Bei diesem Ansatz wird der Teilnehmer – ohne dass er ein erfahrener Choreograf sein muss – in den Mittelpunkt des kreativen Prozesses gestellt. So übernimmt der Teilnehmer die Rolle des Choreografen, während der Tänzer als kollaboratives Werkzeug zur Umsetzung seiner Vision dient.

Diese Methode, die von ihrem Begründer, dem Tänzer und Choreografen Luvyen Mederos Gutiérrez, entwickelt wurde, ist als „Choreo-Persona-Methode“ bekannt und kann wie folgt beschrieben werden:

Tänzer ohne Choreo­gra­phen

Dieses Rollenspiel bricht mit der traditionellen Tanzhierarchie und überlässt dem Teilnehmer*innen die kreative Kontrolle, denn wir alle haben die Fähigkeit zu individuellem Ausdruck.

Tänzer Kollabo­­ra­teur

Dieses Rollenspiel basiert auf der choreografischen Kreation der Teilnehmer und erlaubt ihnen, ihre Kreativität und Emotionen durch Bewegung, Poesie und Sprache zu erkunden.

Förderung der persön­­lichen Kreativität

Der Tanz entsteht im Kopf des Teilnehmers, ohne dass ein vorher festgelegtes Skript befolgt wird.

Integration künst­lerischer Diszi­plinen

Musik und bildende Kunst sind miteinander verwoben, wodurch ein multidisziplinärer Raum entsteht, in dem alle Teilnehmer als Künstler betrachtet werden.

was wir machen

Wir fördern die soziale und künstlerische Inklusion

Wir ermutigen die Teilnahme verschiedener Kollektive durch Tanz, Musik und bildende Kunst und stellen sicher, dass die Teilnehmer ihre eigenen Choreografien und Diskurse als eine Form von Empowerment entwickeln.

Wir fördern das künstlerische Schaffen

Es fungiert als interinstitutionelle Brücke, die es jedem, unabhängig von seiner Erfahrung oder Ausbildung, ermöglicht, in traditionellen Kunst- und Kulturräumen als Choreograf tätig zu werden.

Wir fördern das künstlerische Schaffen

Es fungiert als interinstitutionelle Brücke, die es jedem, unabhängig von seiner Erfahrung oder Ausbildung, ermöglicht, in traditionellen Kunst- und Kulturräumen als Choreograf tätig zu werden.

Wir schaffen kollaborative Netzwerke

Wir verbinden Menschen, Institutionen, Festivals und Kulturräume.

Wie machen wir das?

Wöchen­t­liche Work­shops

In Zusammenarbeit mit Institutionen wie Insieme führen wir Workshops durch, in denen die Teilnehmenden mit Klängen, Alltagsgesten, poetischen Texten und Bewegungen eigene Stücke kreieren.

Strassen­­aktionen

Organisiert offene Performances im öffentlichen Raum, um mit der Gemeinschaft zu interagieren und Kunst für alle zugänglich zu machen.

Kulturelle Präsenta­tionen

Zeigt inklusive Kreationen im Kurtheater Baden und anderen lokalen Theatern und Festivals.

Videotanz

Audiovisuelle Dokumentation des individuellen und kollektiven kreativen Prozesses, wobei die Arbeit der Teilnehmer durch Interviews und Live-Aufnahmen hervorgehoben wird.